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Los Nr. 1399 | A348

1399-Carus, Carl Gustav (1789 Leipzig – 1869 Dresden), zugeschrieben, “Baumstudie”, Öl auf Leinwand, auf Karton, 18.5 x 16.5 cm, verso auf dem Rahmenkarton Künstler- und Provenienzangabe, alt restauriert. Wohl identisch mit dem im WV von Marianne Prause (1968) aufgeführten Werk Nr. 409. Provenienz: wohl eine von zwei Arbeiten, die bei Hauswedell 1946 in Hamburg, unter der Lotnr. 992 versteigert wurden; eine von zwei Arbeiten, die in der Auktion XIV, Hünerberg u. Co, Braunschweig, am 30. XI/ 1.XII 50 unter der Nr. 244 versteigert wurden; vor ca. 20 Jahren im deutschen Kunsthandel erworben. Sowohl die hier gezeigte Naturauffassung als auch die Malweise sind für Werke aus der Zeit zwischen 1820 und 1835 charakteristisch, so dass trotz fehlender Bezeichnung die Einordnung in das Oeuvre überzeugt. Der “Universalgelehrte” Carus begab sich für seinen künstlerischen Werdegang und die intensive Wahrnehmung der Natur wiederholt in die Wälder und Landschaften rund um Dresden und dem südlich gelegenen Elbort Pillnitz. Hier konnte er in aller Stille und Einsamkeit die üppig wuchernde, urtümliche Natur studieren, die auch Thema dieser kleinformatigen Vegetationsstudie ist(zu Carus Naturstudien rund um Dresden und Pillnitz vgl. Spitzer, S. 70ff.). Literatur: Gerd Spitzer: Dresden und Pillnitz, in: Ausst. Kat.: Carl Gustav Carus. Natur und Idee, Dresden, 2009, S. 70 – 95; Marianne Prause: Carl Gustav Carus. Leben und Werk, Berlin 1968, S. 173, Nr. 409, o. Abb.

€ 12000
Carus, Carl Gustav (1789 Leipzig - 1869 Dresden, Studium der Medizin in Leipzig, besuchte zudem naturwissenschaftliche und philosophische Lehrveranstaltungen, ab 1814 in Dresden, autodidaktisches Studium der Malerei, Bekanntschaft bzw. Freundschaft mit den Malern Caspar David Friedrich, Friedrich Gotthelf Kummer und Johan Christian Dahl), zugeschrieben, "Baumstudie", Öl auf Leinwand, auf Karton, 18.5 x 16.5 cm, verso auf dem Rahmenkarton Künstler- und Provenienzangabe, alt restauriert. Wohl identisch mit dem im WV von Marianne Prause (1968) aufgeführten Werk Nr. 409. Provenienz: wohl eine von zwei Arbeiten, die bei Hauswedell 1946 in Hamburg, unter der Lotnr. 992 versteigert wurden; eine von zwei Arbeiten, die in der Auktion XIV, Hünerberg u. Co, Braunschweig, am 30. XI/ 1.XII 50 unter der Nr. 244 versteigert wurden; vor ca. 20 Jahren im deutschen Kunsthandel erworben. Das Gemälde wurde individuell mit dem Datenbestand des Art Loss Register abgeglichen; es ist dort nicht als gestohlen oder vermisst registriert. Sowohl die hier gezeigte Naturauffassung als auch die Malweise sind für Werke aus der Zeit zwischen 1820 und 1835 charakteristisch, so dass trotz fehlender Bezeichnung die Einordnung in das Oeuvre überzeugt. Der "Universalgelehrte" Carus begab sich für seinen künstlerischen Werdegang und die intensive Wahrnehmung der Natur wiederholt in die Wälder und Landschaften rund um Dresden und dem südlich gelegenen Elbort Pillnitz. Hier konnte er in aller Stille und Einsamkeit die üppig wuchernde, urtümliche Natur studieren, die auch Thema dieser kleinformatigen Vegetationsstudie ist (zu Carus Naturstudien rund um Dresden und Pillnitz vgl. Spitzer, S. 70ff.). Literatur: Gerd Spitzer: Dresden und Pillnitz, in: Ausst. Kat.: Carl Gustav Carus. Natur und Idee, Dresden, 2009, S. 70 - 95; Marianne Prause: Carl Gustav Carus. Leben und Werk, Berlin 1968, S. 173, Nr. 409, o. Abb.


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